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Region koniński
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Gemeinde Rzgów

GEMEINDE RZGÓW
ul. Konińska 8
62-586 RZGÓW
tel: +48/63/ 241 90 18
fax: +48/63/ 241 97 90

Bürgermeister - Andrzej GRZESZCZAK
Vorsitzender des Stadtrates - Ewa BIERNACKA

www: www.gminarzgow.pl
e-mail: ug@gminarzgow.pl


Eine Gemeinde im südlich-westlichen Teil des Kreises Konin. Sie umfasst eine Fläche von 105 km² und hat 7 156 Einwohner. Die Gemeinde besteht aus 21 Schultheißämtern. Durch die Gemeinde verläuft die Autobahn A 2.

Die ersten glaubwürdigen historischen Erwähnungen von Rzgów stammen aus dem XIII. Jahrhundert. Das Dorf gehörte damals zu dem Zisterzienserkloster in Ląd. Später wurde es ein Adelsdorf.

Sławsk, ein Dorf in der Gemeinde Rzgów, war ein Heim des Geschlechts Zaremba und ist auch mit der Person von Marcin, dem Wojewoda aus Kalisz (gestorben Mitte des XV. Jahrhunderts) verbunden. Nach dem polnischen Historiker Jan Długosz führte er ein Fähnlein in der Schlacht bei Grunwald im Juli 1410 an. Mit seiner Person verbindet man Anfänge der Verteidigungsresidenz, deren Reste noch im Erdgeschoß des Palastes zu sehen sind.

Im Dorf Kowalewko befindet sich ein kleines Museum zur Ehrung von Zofia Urbanowska, einer bekannten Schriftstellerin, die hauptsächlich für die Jugend schrieb. Vor dem II. Weltkrieg bekam sie den wichtigsten polnischen Literaturpreis. - Kultur- und Kunstzentrum in Konin.

Zu den interessanten Denkmälern in der Gemeinde gehören: die holzerne Jakobskirche in Rzgów aus dem XVI. Jahrhundert, die gemauerte Laurentiuskirche in Sławsk und eine Kirche in Grabienice, deren Bau auf die Wende des XVI. zum XVII. Jahrhundert datiert ist und ein Herrenhofkomplex in Sławsk, der aus einem Palast aus dem XIX. Jahrhundert, einem Speicher und einem Park besteht.

Der nördliche Teil der Gemeinde liegt im Wartha - Tal und zu großem Teil befindet sich in den Grenzen des Wartha-Landschaftsschutzgebietes. Wegen einiger interessanten Objekte der Tier- und Pflanzenwelt ist es ein wichtiges turistisches Ziel. Auf dem Parkgebiet hat man 1 070 verschiedene Pflanzen gezählt, davon 57 stehen unter strengem Schutz. Außerdem leben hier 153 Vögelarten, darunter Schnepfe, Kampfläufer, Gänse, Knäckente, Schwäne und andere. Im Park kann man auch Fischotter und Biber treffen.

In der Gemeinde dominiert die Landwirtschaft. Die landwirtschaftliche Nutzfläche umfasst 5 200 ha, davon 63,5 % ist Ackerboden und etwa 23,5 % Wiesen und Weiden. Im Anbau überwiegt Getreide. Man züchtet auch Vieh und Schweine. In der Gemeinde gibt es 1 100 individuelle Bauernhöfe.

Außer der Landwirtschaft arbeiten etwa 200 gewerbetreibende Einheiten, die etwa 350 Mitarbeitern eine Beschäftigung geben.

Die Gemeinde zeichnet sich durch besondere Sorge um den Naturschutz.

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