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Gemeinde Kazimierz Biskupi

GEMEINDE KAZIMIERZ BISKUPI
Plac Wolności 1
62-530 KAZIMIERZ BISKUPI
tel: +48/63/ 241 12 10
fax: +48/63/ 241 12 15

Bürgermeister - Janusz PUSZKAREK
Vorsitzender des Stadtrates - MAREK MŁODOŻENIEC

www: www.kazimierz-biskupi.pl
e-mail: kazimierzbiskupi@kazimierz-biskupi.pl


Zespół klasztorny benedyktynów w Kazimierzu BiskupimEine Industrie- und Landwirtschaftsgemeinde gelegen im mittleren Teil des Kreises. Die Gemeinde bilden 18 Schultheißämter. Die Gemeindefläche umfasst 108 km² und auf ihrem Gebiet wohnen 11 300 Einwohner.

Kazimierz Biskupi wurde vermutlich von dem polnischen König Kazimierz dem Erneuerer Mitte des XI. Jahrhunderts gegründet. Seit dem Jahre 1237 bis zum Jahre 1504 war Kazimierz Eigentum der Lebuser Bischöfe, die bei den Gotteshäusern in Lubus und Fürstenwalde (BRD) und auch in Gorzyca (bei Słubice) residiert haben. Ende des XIII. Jahrhunderts erlangte Kazimierz die Stadtrechte.

Während der schwedischen Kriege 1655 - 1660 und 1707 wurde die Stadt von den Schweden zerstört. In der Zeit der Polens Teilung im Jahre 1870 verlor Kazimierz die Stadtrechte. Während des II. Weltkrieges kam es auf dem Gebiet der Gemeinde zur Extermination der polnischen und jüdischen Bevölkerung. In den Kazimierz - Wäldern im Revier Wygoda - Wald Krężel wurden 8 000 Juden getötet.

Nach dem II. Weltkrieg verdankt Kazimierz wie auch die ganze Gemeinde seine starke Entwicklung vor allem dem Braunkohlekombinat "Konin“. Im Jahre 1962 wurde der erste Braunkohletagebau "Kazimierz" eröffnet - damals fiel ihm zum Opfer der nördliche Teil der Ortschaft mit dem Palast, dem Park und den Gebäuden bis zum Marktplatz.

Die reiche Geschichte der Stadt - der ältesten Santuarium-Stadt in Großpolen hat ihre Wiederspiegelung in den historischen Denkmälern. Zu den bekanntesten zählen: ursprünglich romanische Martinskirche aus dem Ende des XIII. Jahrhunderts mit den erhaltenen romanischen und gotischen Bauelementen; die Fünf-Märtyrerbrüder-Kirche in dem ehemaligen Bernardinerkloster und Johann der Täufer-Kirche - jetzt das Ordenhaus des Ordens der Heiligen Familie, dessen Bau in den Jahren 1513 - 1520 geführt wurde.Nach den Zerstörungen aus den schwedischen Kriege wurde die holzerne Isaak-Kirche aus dem Jahre 1783 aud dem Friedhof wiederaufgebaut; der Klosterkomplex der Kamaldulenser aus dem XVIII. Jahrhundert in Bieniszew. Ein interessantes Denkmal ist ein Feldstein zur Ehrung von Johann Reinhold Patkul - dem Anführer der Opposition in Livland gegen Schweden, der gerade in Kazimierz im Jahre 1707 im Beisein des schwedischen Königs Karl XII. hingerichtet wurde.

Auf dem Gebiet der Gemeinde befinden sich auch hervorragende Naturdenkmäler - Naturschutzgebiete Mielno, Sokółki, Bieniszew und Pustelnik befinden sich in dem Waldkomplex - Kazimierska-Urwald. Diese Wälder gemeinsam mit dem dort sich befindenden Głodowskie-See und kleinen Waldseen Skąpe und Wsciekłe, gehören zur Powidz-Bieniszew-Landschaftsschutzgebiet und bilden eine Naturbasis für die Turistik und Erholung.

Auf den ehemaligen Braunkohletagebauen enstanden mehrere Sport- und Rekreationsobjekte, darunder der Flugplatz des Aeroklubs Konin, Stadion, Schiessplatz und Sporthalle. Eine große Aktivität zeigt das Gemeindekulturhaus in Kazimierz Biskupi.

Die Wirtschaft der Gemeinde hat industriellen und landwirtschaftlichen Charakter. Seit dem Jahre 1990 vollzieht sich hier ein vielseitiger Transformationsprozess. Von dem industriellen Charakter der Gemeinde zeugen die weitere Braunkohleförderung und Betriebe, die zum Dienste des Bergbaus arbeiten. Insgesamt arbeiten außer der Landwirtschaft über 330 gewerbetreibende Einheiten, die 1 550 Mitarbeiter beschäftigen.

Man kann auch eine dynamische Entwicklung des Privatsektors beobachten, dank der nimmt die Gemeinde Kazimierz Biskupi unter 14 anderen Gemeinden des Kreises den zweiten Platz nach der Gemeinde Stare Miasto ein, wenn es um die Zahl der gewerbetreibenden Einheiten geht. Die stärkste Entwicklungstendenz sieht man in der Gründung der Handelsbetriebe, in der Produktion und Transport. Dominieren hier Dienstleistungen und Handel.

Die landwirtschaftliche Nutzfläche in den Gemeindegrenzen umfasst 4 100 ha, darunter Obstgärten - 133 ha, Wiesen - 370 ha, Weiden - 147 ha. Die Waldfläche umfasst 2 900 ha. Auf dem Gebiet der Gemeinde baut man hauptsächlich Getreide, Futterpflanzen und Kartoffel. In der Tierproduktion dominieren Schweine. In der Gemeinde gibt es 606 individuelle Bauernhöfe.

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