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Region koniński
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Gemeinde Grodziec

GEMEINDE GRODZIEC
ul. Główna 17
62-580 GRODZIEC
tel/fax: +48/63/ 248 55 00

Bürgermeister - Piotr JUSZCZAK
Vorsitzender des Stadtrates - Zbigniew LATAŃSKI

www: www.grodziec.pl
e-mail: ug@grodziec.pl, ug@grodziec.pl


Kościół Parafialny w GrodźcuDiese landwirtschaftliche Gemeinde ist im südlich-westlichen Teil des Kreises Konin gelegen. Das Gebiet der Gemeinde umfasst 118 km² und teilt sich in 18 Schultheißämter. Die Gemeinde ist von 5 300 Einwohner bewohnt, was eine sehr niedrige Bevölkerungsdichte, knapp 45 Personen auf km² ergibt.

Grodziec ist an der Landstraße Turek - Jarocin gelegen. Es ist eine alte Siedlung, die zum ersten Mal in der Geschichte im Jahre 1398 erwähnt wurde. Das Dorf war das Adelseigentum. Sowie Legende als auch die Geschichte knüpft an die brave Verteidigung der Burg durch den Grodziec-Burggraf während des schwedisch - polnischen Krieges im XVII. Jahrhundert an. Damit verbundene Symbole beinhaltet jetzt der Wappen der Gemeinde.

Ende des XV. Jahrhunderts ging das Geschlecht Grodzieckis durch die Ehe von Anna, der Tochter von Mikołaj Burggraf von Santok mit dem Ambrozy Papowski, dem Landrat von Konin, in den Kreis der großen Politik ein. Eine kleine Spur dieser Ereignisse sind Reste der mittelalterlichen Verteidigungsburg, ihrer ehemaligen Residenz. Im XVI. und XVII. Jahrhundert gehörten Grodzieckis des Wappens Dryja zu gebildetem Adel des ehemaligen Kreises Konin. Ihr hervorragender Vertretter war Adam Grodziecki, hochbegabter Poet, der enge Kontakte mit den Reformatoren der Kirche in der Schweiz unterhielt.

Die historischen Denkmäler auf dem Gebiet der Gemeinde zeugen von einer reichen Geschichte sowohl der Ortschaft Grodziec als auch anderer Ortschaften in der Gemeinde. Zu den wichtigsten zählt man den Palast aus der 2. Hälfte des XVIII. Jahrhunderts mit dem Anfang des XIX. Jahrhunderts gebauten Hintergebäude. Die beiden Bauten befinden sich in dem im XVII: Jahrhundert errichteten historischen Park, in dem sich auch eine Weißbuchenallee befindet. Diese Allee ist auch ein Naturdenkmal. Ausserdem befinden sich in Grodziec eine neogotische römisch - katholische und eine auch neogotische evangelische Kirche - die beiden Kirchen wurden Ende des XIX. Jahrhunderts gebaut. In der Ortschaft Biskupie ist ein Palast- und Parkkomplex erhalten geblieben.

In der Ortschaft Królików, die noch Anfang des XVI. Jahrhuderts die Stadtrechte besaß, befindet sich ein Komplex der Parochiengebäuden. Die ersten historischen Erwähnungen von Królików stammen aus dem XIV. Jahrhundert und die Kirche hat ihre Anfänge im romanischen Stil aber im XV. Jahrhundert wurde sie im gotischen Stil umgebaut.
Nach den Zerstörungen wurde die Kirche in der 2. Hälfte des XVIII.

Jahrhunderts wieder im Barok-Stil umgebaut. Aus der ältesten Periode in der Kirchengeschichte sind zwei romanischen Steinplatten erhalten geblieben, die den Lebensbaum darstellen. Im Dorf befindet sich auch eine Wassermühle aus dem XIX. Jahrhundert. Ausserdem befinden sich an mehreren Stellen in der Gemeinde archäologische Ausgrabungen, die von den sehr frühen Ansiedlungen schon in der Neolit-Ära zeugen. Diese Ortschaft war der Geschlechtssitz der Familie Zaremba, eines berühmten Geschlechts, das schon seit dem XIII. Jahrhundert sehr bekannt war und das den Anfang der Herren von Sławsk und Rychwał gab.

Das grösste Reichtum der Gemeinde ist die unberührte Natur und die Wälder, die 11,3 % der Gemeinde umfassen. Das bildet günstige Bedingungen zur Entwicklung des Turismus und der Erholung. In den Plänen hat die Gemeinde den Bau von zwei Retentionswasserbecken.

Eine gelungene Initiative des Oberforstamtes war die Errichtung eines Forstedukationszentrums und die Absteckung einiger Edukationswanderrouten durch den Waldkomplex rund um Królików.

Die Wirtschaft der Gemeinde hat landwirtschaftlichen Charakter. Die landwirtschaftliche Nutzfläche umfasst 6 000 ha, darin 22,8 sind Wiesen und Weiden. Im Anbau dominieren Roggen und Kartoffel, obwohl man auch Hafer, Weizenroggen und Gersten anbaut. In der Tierproduktion dominieren Schweine und Vieh. In der Gemeinde gibt es 759 individuelle Bauernhöfe.

Außer der Landwirtschaft arbeiten 143 gewerbetreibende Einheiten, die etwa 300 Mitarbeiter beschäftigen, davon etwa 90 in Dienstleistungsbetrieben.

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