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Region koniński
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Stadt und Gemeindeamt Ślesin

STADT UND GEMEINDEAMT ŚLESIN
ul. Kleczewska 15
62-561 ŚLESIN
tel: +48/63/ 270 40 11
fax: +48/63/ 270 41 98

Bürgermeister - Mariusz Jerzy ZABOROWSKI
Vorsitzender des Stadtrates - Stanisław CHRZANOWSKI

www: www.slesin.pl
e-mail: umslesin@pro.onet.pl


Gmina Ślesin, widok z lotu ptakaEine große Stadt- und Landgemeinde gelegen im mittleren Teil des Kreises Konin. Die Fläche dieser Gemeinde umfasst 146 km² und wird in 26 Schultheißämter geteilt. In der Gemeinde wohnen 14 000 Einwohner, daraus 3 150 in der Stadt Ślesin selbst. Die Stadt liegt an der Landesstraße 25, die von Ostrów Wielkopolski nach Bydgoszcz führt.

Die Geschichte der Stadt Slesin reicht bis zum Jahr 1231, als der Fürst Konrad Mazowiecki das Dorf Szleszyno den Posnaner Bischöfen schenkte. Im Jahre 1358 hat der König Kazimierz der Große dem Dorf die Stadtrechte verliehen. Über ein paar Jahrhundert gehörte Ślesin zur Pension der Posnaner Bischöfe und war wit ihrem Landeigentumskomplex in Ciążeń verbunden. Im XVIII. Jahrhundert ging ins Privateigentum über. Im Jahre 1870 wurden dem Ślesin, im Rahmen der Repressionen nach dem Januar-Aufstand, die Stadtrechte entzogen, die Ślesin erst im Jahre 1921 wiedergewonnen hat.

Seit dem XV. Jahrhundert lag die Stadt Ślesin an einer wichtigen Handelsstraße, deren Bedeutung noch mit der Verlegung der Hauptstadt Polens aus Krakau nach Warschau weiter wuchs. Hier befand sich auch eine der Zollstellen des alten Kreis Konin (Kleczew, Tuliszków, Rudzica bei Konin).

Eine sehr originelle Sehenswürdigkeit der Stadt ist der Triumphbogen mit dem napoleonischen Adel, errichtet nach der hiesigen Tradition im Jahre 1812 durch Bürger von Ślesin zur Ehrung des Kaisers Napoleon. Unter anderen Sehenswürdigkeiten soll man noch die neogotische Nikolaikirche aus dem Anfang des XX. Jahrhunderts mit dem steinernen Weihbecken aus dem X. Jahrhundert nennen. Eine Sehenswürdigkeit ist auch Mielżynskis-Palast in dem nahgelegenen Dorf Piotrkowice aus der Wende XVIII. auf XIX. Jahrhundert.

Im Dorf Licheń Stary, einer alten Stadt (1458), gelegen etwa 9 km von Slesin, befindet sich ein bekanntes in Polen und immer mehr auch im Ausland, Mariensanktuarium, ein wichtiges Pilgernziel. Die Wichtigkeit dieses Sanktuariums erhöht noch die seit 1995 gebaute und im Juni 2004 eingeweihte Fünfschiffbasilika mit einer inneren Gesamtfläche von 10 000 m². Die Höhe des Hauptschiffs beträgt 40 m. In der Basilika gibt es 7 000 Sitzplätze und 10 000 Stehplätze.

Ein besonderes Reichtum dieser Gemeinde sind Seen, Wälder und die ganze Natur, die eine gute Basis für Erholung und Sporttreiben schaffen. Auf dem Gebiet der Gemeinde befindet sich eine Seenkette - darunter Slesin-See, Wąsowsko-Mikorzyńskie-See, Licheń-See und große Waldkomplexe, die etwa 20 % der Gemeindefläche einnehmen. Dieser Teil der Gemeinde gehört zur Gopło-Kujawy-Landschaftschutzgebiet. Die Seen sind mit dem Wartha - Gopło - Kanal verbunden und bilden eine lange schön gelegene turistische Wasserstraße.
An den Seen wurden mehrere Erholungszentren errichtet, die gemeinsam ein paar tausend Erholungsplätze bieten, darunter auch das Sport- und Erholungs-Gemeindezentrum.

Die Gemeinde Ślesin war im Jahre 2000 Veranstalter der Europa-Meisterschaften im Wasser-Motorsport und der erste Gastgeber und Veranstalter einer Integrationsveranstaltung des Kreises - des I. Großen Bewegung des Kreises - Slesin 2000.

In der Wirtschaft der Gemeinde dominiert neben der Rekreation und Turistik die Landwirtschaft. Die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche umfasst 8 600 ha und im großen Teil ist das Ackerboden. Wiesen und Weiden bilden 15,1 % und Obstgärten 1,8 % der Nutzfläche. Neben Roggen und Kartoffeln baut man hier Weizen, Zuckerrüben und Futterpflanzen an. In der Tierproduktion dominieren Schweine und Vieh. In der Gemeinde gibt es 1 300 individuelle Bauernhöfe.

Im südlichen Teil der Gemeinde wird noch Braunkohle gefördert und auf Basis des Mergeltons hat sich die Produktion von Baumateriallien entwickelt.

Außer der Landwirtschaft arbeiten in der Gemeinde 600 gewerbetreibende Einheiten, die 1 700 Mitarbeiter beschäftigen, darunter in der Industrie 600 Personen.

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