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Stadt und Gemeindeamt Rychwał

Mapa Gminy RychwałSTADT UND GEMEINDEAMT RYCHWAŁ
Plac Wolności 21
62-570 RYCHWAŁ
tel: +48/63/ 248 10 01
fax: +48/63/ 248 10 55

Bürgermeister - Stefan DZIAMARA
Vorsitzender des Stadtrates - Ireneusz STACHURSKI

www: www.rychwal.pl
e-mail: sekretariat@rychwal.pl


Eine Stadt- und Landgemeinde gelegen im südlichen Teil des Kreises auf der Rychwał-Ebene. Verbindet 23 Schultheißämter. Die Gemeindefläche umfasst 11,7 km², die Gemeinde hat 8 400 Einwohner, davon leben 2 300 in Rychwał. Die Gemeinde erstreckt sich entlang die Landstraße 25, die Konin mit Kalisz verbindet und gleichzeitig eine leichte und bequeme Zufahrt zur Autobahn A 2 bildet.

Diese günstige Lage war ein Grund dafür, dass Rychwał schon seit langem eine Funktion des kleinen wirtschaftlichen und kommunalen Regionszentrums spielte. Um die Wende des XIV. und XV. Jahrhunderts wurde in Rychwał ein Verteidigungsschloß (sog. gemauertes Haus auf dem Hügel) mit dem Vorbau erbaut. Der Bau war mit den Basteien und Wassergräben umgeben und seine Reste kann man bis heute sehen. Es war Eigentum von Marcin Zaremba von Sławsk, der Rychwał kaufte und der der Ortschaft die Stadtrechte (vor dem Jahr 1459) verliehen hat. Nach dem Tode seines Sohnes übernahm sein Enkel Wojciech das Gut. Er war als Raubritter bekannt, überfiel die Kaufleute auf der Straße von Kalisz nach Poznań.

Er wurde zuerst verurteilt und dann von dem polnischen König, dem Sigmund dem Alten auf die Bitte des letzten Kreuzrittermeisters, Albrecht von Hohenzollern, begnadigt. Der letzte kam im Jahre 1525 nach Krakau, um dem polnischen König zu huldigen. Nach der Begnadigung trieb er sein Unwesen weiter, wurde wieder festgenommen und wurde durch Entköpfung hingerichtet. Das Schloß in Rychwał gehört zu den seltenen kleinen Residenz des Mittelalters. Zu den gehören noch die bekanntesten in Polen: die Halszka-Bastei in Szamotuły, das sog. Schatzhaus in Jarocin und neulich identiffiziertes gemauertes Haus in Przyjma.

Die Stadtrechte erlangte Rychwal im XVI. Jahrhundert. Zu anderen interessanten Sehenswürdigkeiten gehören auch die Dreieinigkeit - Pfarrkirche erbaut im Jahre 1476 und ausgebaut in den Jahren 1790 - 1800, in der sich u.a. ein Kruzifix aus dem XV. Jahrhundert, ein Weihbecken aus dem XVII. Jahrhundert und ein Renesance-Grabstein des Kollators der Parochie, Gabriel Złotkowski, befinden.Im Dorf Dąbroszyn ist ein in die Ruine verfallende Adelpalast erhalten geblieben.

Eine Sehenswürdigkeit im Dorf Kuchary Kościelne ist eine holzerne Kirche mit den erhaltenen Grabsteinen der Familie Gałczynskis, die mit der berühmten Kossak - Familie, mit vielen Künstlern und Schriftstellern verwandt war.

Auf dem Gebiet der Gemeinde tretten ziemlich große Mischwaldgebiete und saubere Wasserbecken auf, die eine günstige Möglichkeit für die Erholung und Rekreation schaffen.

In der Stadtumgebung gibt es ein Gebiet mit sehr seltenen Sumpfpflanzen "Bagno“ und im Dorf Rybie eine Stelle, wo sehr alte über 200-jährige Kiefer wachsen (Naturdenkmal).

In der Gemeindewirtschaft dominiert die Landwirtschaft. Die Nutzfl’che umfasst 8 600 ha darunter 80,1 % Ackerboden und den Rest bilden Wiesen und Weiden. In der Anbaustruktur überwiegen Getreiden und Kartoffel, im Tierzucht - Schweine und Vieh. In der Gemeinde gibt es etwa 1 300 individuelle Bauernhöfe.

Es gibt auch etwa 330 gewerbetreibende Einheiten, die ihre Tätigkeit außer der Landwirtschaft führen und die 420 Mitarbeiter beschäftigen (darunter 40 in der Industrie). Im Gewerbe der Gemeinde sind 350 Einheiten registriert.

  • Miasto i Gmina Rychwał
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