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Region koniński
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Stadt und Gemeindeamt Golina

STADT UND GEMEINDEAMT GOLINA
ul. Nowa 1
62-590 GOLINA
tel/fax: +48/63/ 241 80 95

Bürgermeister - Tadeusz Piotr NOWICKI
Vorsitzender des Stadtrates - Anna KAPTURSKA

www: www.golina.pl
e-mail: um_golina@poczta.onet.pl, golina@golina.pl


Drewniany Kościół św. Jakuba Apostoła w GolinieDie Stadt- und Landgemeinde liegt in dem mittleren und westlichen Teil des Kreises Konin, am Rande der Kujawer-Seenplatte. Sie umfasst eine Fläche von 99 km² und hat 11 800 Einwohner, darunter in der Stadt Golina selbst 4 500. Die Gemeinde ist in 18 Dörfer und 3 Siedlungen aufgeteilt. Durch ihr Territorium laufen wichtige Verkehrsstrecken (Strassen und Eisenbahn) auf der Linie Warschau - Poznań mit der Anbindung an die Autobahn A 2.

Die Gemeinde ist seit dem XIV. Jahrhundert bekannt. Die Stadtrechte bekam sie im Jahre 1362 aufgrund der Privilegie des polnischen Königs Kazimierz des Großen für den Stanislaw Kiwała aus Ostrów. Es war eine Privatstadt, Sitz des Geschlechts Golinski und dann Żychliński. Bis zu den Teilungen Polens gehörte sie zur Wojewodschaft Kalisz. Im Jahre 1973 gelang sie unter preussische Herrschaft. In den Jahren 1807 - 1815 befand sie sich in den Grenzen des Warschauer Fürstentums und nach dem Jahre 1815 des Königsreichs Polen. Im Jahre 1870 verlor Golina ihre Stadtrechte und konnte sie erst im Jahre 1921 zurück-gewinnen.

Das Dorf Radolina, das in den Gemeindegrenzen liegt, war Geburtsort von Piotr Wysz - dem Bischof von Krakau und dem ersten Kanzler der im Jahre 1400 erneuerten Krakauer Universität. Von Sługocin stammte der Professor und Rektor der Krakower Alma Mater Mikołaj (auch Mikołaj von Pyzdry genannt), Verfasser der Statuten dieser berühmten Hochschule. In die Geschichte der Universität hat sich auch Bazyli Golinius, genannt Fabricius, ihr Professor und Rektor, eingeschrieben.

In Przyjma sind bis heute Ruinen der ehemaligen Residenz des Geschlechts Przyjemski des Wappens Rawicz erhalten geblieben, die um die Wende des XV. und XVI. Jahrhunderts erbaut worden war. Die Residenz wurde während des polnisch - schwedischen Krieges in den Jahren 1655 - 1660 zerstört. Das Geschlecht Przyjemskis gehörte zur polnischen politischen Elite am Ende des XVI. und am Anfang des XVII. Jahrhunderts. In der Geschichte Großpolens merkte er seine Rolle durch mehrere Stiftungen. Dank ihm entstanden mehrere gemauerte Kloster in Kobylin, Koźmin und Rawicz, die Przyjemskis waren Gründer von vielen Städten, darunter Rawicz, und Besitzer von über 100 Dörfer und mehreren Städten.

Sie kamen zu höchsten Posten im polnischen Staat, einer von ihnen war sogar Marschall des Königreichs Polen. Sie haben sich sowohl durch ihre Tätigkeit in der Diplomatie als auch auf den Schlachtfeldern berühmt gemacht.

Von den hier existierenden Sehenswürdigkeiten muß man den Palast- und Parkkomplex in Golina aus dem XIX. Jahrhundert, die holzerne Pfarrkirche in Golina aus dem XVIII. Jahrhundert, die Pfarrkirche in Myslibórz aus dem XVI. Jahrhundert und das Gemälde Trostgottesmutter aus dem XVII. Jahrhundert im Hauptaltar der Kirche in Kawnice unter gleichem Namen nennen.

Eine turistische Attraktion sind Gebiete an dem Fluß Wartha, die zum Teil zum Wartha-Landschaftspark gehören. Hier tretten viele Pflanzen- und Vögelarten auf, die nirgendwo in Polen zu treffen sind. Dazu gehören auch seltene Wasser- und Mohrpflanzen.

Als ein turistisches Ziel wird auch der Bieniszew-Urwald angesehen. Am seinem Rande liegt der Głodów-See mit der Fläche von über 54 ha.

Die Wirtschaft der Gemeinde stützt sich auf die Landwirtschaft. Die Nutzfläche umfasst 7 200 ha, davon 5 300 ha Ackerland, 1 000 ha Wiesen und Weideland. Ziemlich große Unterschiede in der Bodenfruchtbarkeit verursachen auch verschiedene Anbauarten. Neben Roggen und Kartoffeln baut man auch Weizen und Zuckerrüben an. In der Tierproduktion gewinnt in letzter Zeit Milchviehzucht - die hochqualitative Milch liefert man für die Firmen Danone und OSM Konin. In der Gemeinde gibt es 2 300 individuelle Bauernhöfe.

In der Stadt selbst entwickelt sich Schuh-, Lebensmittel, und Metallindustrie. Es gibt auch ein paar Baufirmen. Außer der Landwirtschaft gibt es in der Gemeinde 623 gewerbetreibende Einheiten, in denen knapp 1 000 Menschen arbeiten.

Die Selbstverwaltung der Stadt- und Gemeinde war im Jahre 2001 der Gastgeber und Veranstalter des II. Großen Bewegung des Kreises Konin im Jahre 2001 und des Kreiserntefestes im Jahre 2004.

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