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Schottische Strecke

Die schottische Turistenstrecke soll in der Zukunft den Turisten ermöglichen, die Verbindung der polnischen und der europäischen kulturellen Erbe besser kennen zu lernen. Ihr Verlauf verbindet Städte des früheren Grenzgebietes von Großpolen (Wschowa) mit den Städten des alten Kreises Konin (Konin, Kleczew, Koło). Die Etappenpunkte auf dieser Strecke sind Leszno - Gostyń - Jarocin - Pleszew - Kalisz - Konin. Die letzte Etappe im Kreis Konin ist Żychlin.

Eine zahlreiche Emigrantengruppe aus Schottland hat sich in Polen in der 2. Hälfte des XVI. Jahrhunderts angesiedelt. Die religiösen und politischen Verfolgungen haben es verursacht, dass die nächste nicht kleinere Emigrantengruppe mit der zweiten Welle Anfang des XVII. Jahrhunderts nach Polen kam. Unter den Städten, wo die Anwesenheit der "Inselbewohner in karierten Röcken“ zu merken ist, sind die Städte des alten Kreises Konin: Konin, Kleczew, Koło.

Die schottische Gemeinde in Kleczew war nicht groß. Unter ihnen sehen wir die Familie Morrison, Rossmet, mit denen Rottermunds verbunden sind. Wahrscheinlich hat ein Teil der Schotten in Kleczew die Umkehrung in die römisch-katholische Konfession vollzogen. Davon zeugen z.B. von manchen Schotten ausgeübte Stadtämter.

In der königlichen Stadt Koło erschienen Schotten im XVI. Jahrhundert aber ihr Aufenthalt war sehr kurz. Auf der Liste der schottischen Kaufleute aus dem Jahre 1651 stehen Namen der Schotten aus Kleczew. Sind auch vier Namen der Bürger aus Konin berücksichtigt.

Mit dem Aufenthalt der Schotten in diesen Ortschaften ist die evangelisch-reformierte Pfarrgemeinde (Kalvinisten) in Żychlin verbunden, zu der die Bürger aus Konin und Kleczew gehörten, und unter ihnen solche Familien wie Andrus, Benet, Gibbon, Melton, Morrison, Pekok, Thomson waren. Manche von diesen Familien blieben in Konin und der Umgebung bis zum Anfang des XVIII. Jahrhunderts. Andere emigrierten in die Städte, wo die Existenzbedingungen leichter waren oder die Steuerlast niedrig war (z.B. Jarocin, Kobylin, Gostyń).

Żychlin bei Konin, in der Gemeinde Stare Miasto, ist die älteste evangelisch-reformierte (Kalvinisten) Pfarrgemeinde in Polen. Auf dem dortigen Pfarrfriedhof fanden ihre letzte Ruhe Vertreter der bedeutenden Adelsfamilien, die mit dieser Konfession verbunden waren, wie Potworowskis, Żychlińskis, Bronikowskis - die ihr Mausoleum in einer bestimmten Entfernung von dem Friedhof haben. An der Kirche ist ein alter Glockenturm (XVIII. Jh.) erhalten geblieben. Hier gibt es auch ein Lapidarium mit erhaltenen Grabsteinen aus ganz Polen. Unter ihnen gibt es ein paar mit den schottischen Vertretern erhaltene Grabsteine. Es sind seltene Zeugnisse der schottischen Anwesenheit in Polen.

Ein Teil der schottischen Emigration kehrte zur römisch-katholischen Kirche um. Ein Beweis dafür sind Testamente mit den Verfügungen, den katholischen Kirchen bestimmte Geldbeträge zu schenken. Interessant sind auch Anschriften an der Ziegelmauer der Bartholomeus-Pfarrkirche in Konin. Unter ihnen finden wir auch den Namen Jan Szkot aus Konin (XVII. Jh.).

Bearbeitung: Paulina Wojtyniak

  • Pałac Bronikowskich z 1820 r.
  • Napisy ryte w ceglanym murze konińskiej fary św. Bartłomieja
  • Kościół ewangelicko - reformowany w Żychlinie - 1821 r.
  • Lapidarium nagrobków kalwińskich w Żychlinie
Hospicjum