Sitemap  Mapa strony     Wybierz język strony: flaga PL flaga EN flaga DE flaga ES linia BIP
Erhöhter Kontrast
Region koniński
Jesteś tutaj: Touristik - Kulturelle Routen - Schwedische Strecke

Szlak Szwedzki

Die turistische Strecke verzeichnet die Ereignisse des polnisch-schwedischen Krieges 1655 - 60, besonders seine erste Periode von der Kapitulation bei Ujście bis zur Konzentration des feindlichen Militärs bei Konin und Koło, wo man einen Friedensvetrag mit dem schwedischen König, Karl Gustav, abzuschliessen versucht hat.

Die Strecke verbindet die Ortschaften auf dem Gebiet der Kreise Konin, Kolo und Turek und verläuft wie folgt: Konin - Tuliszków - Brudzew - Koło - Brdów - Gosławice - Kazimierz Biskupi - Przyjma.

Bei Konin vollzog sich angeblich eine Konzentration der schwedischen Truppen, die sich später Richtung Kolo begeben haben. Auf den Höhen im Dorf Powiercie empfang der schwedische König Karl Gustav den Krzysztof Przyjemski, Botschafter des polnischen Königs Jan Kazimierz, der die Unterzeichnung eines Friedensvertrages aushandeln wollte. Auf dieser Strecke besuchen wir Tuliszków, wo nach der Kapitulation bei Ujście, der Poznaner Wojewoda und Koniner Landrat, Krzysztof Opalinski, residiert hat. In Kürze starb er in seinem Schloß in Włoszakowice. Die nächste Ortschaft und eins der nicht zahlreichen in Polen Schlösser vom Tip "palazzo in fortezza“, das von den feindlichen Truppen zerstört wurde, ist Brudzew. Unterwegs besichtigen wir das Schloß in Koło und bewundern schönes Panorama der Stadt von der Höhe im Dorf Powiercie, woher vor Jahrhunderten sah es der, den Karl Gustav begleitender Zeichner Erik Dahlberg.

Eine weitere Etappe unserer Reise ist das Paulinerkloster (abhängig von Częstochowa) in Brdów, einer von Schweden zerstörten Stadt und Gosławice mit Schloß, das auch von Schweden zerstört wurde. Von hier aus begeben wir uns nach Kazimierz Biskupi. Den Aufenthalt und die Handlungen der Schweden in dieser Ortschaft - früher einer Stadt - beschreibt die Klosterkronik von Dominik Elewski. Und endlich besuchen wir Przyjma, wo die Reste eines Wohnhauses - Verteidigungskastells - der Familie Przyjemskis, hochverdienter für Polen und Großpolen, zu sehen sind. Von hier stammte der schon erwähnte Krzysztof Przyjemski, der Unterhändler der Friedensbedingungen, die bei Koło von Schweden abgelehnt wurden. Das Kastell in Przyjma gehört zu wenigen erhaltenen Adelsresidenzen, die ähnlich an die berühmte Halszka-Bastei in Szamotuły sind.

Die Interessierten für diese Strecke machen sich mit Quellentexten über den Aufenthalt der Schweden im östlichen Großpolen, mit früheren Beschreibungen der erhaltenen Denkmäler, ihrer Zerstörungen und Biographien der Helden der schwedischen Flut vertraut.

Literatur: Schwedische Strecke, Turistenführer, Konin 2005, S. 16 - zugänglich in PTTK, Filiale Konin.
Bearbeitung: Paulina Wojtyniak

  • Widok Konina i zamku w Koninie z XIX w.
  • Klasztor bernardynów w Kazimierzu Biskupim. Rysunek zachowany w Tekach Stronczyńskiego
  • Przyjma. Budowla na ruinach dawnej kamienicy rodu Przyjemskich z XV/XVI w.
Hospicjum