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Region koniński
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Kulturelle Routen

Jezioro Licheńskie z Bazyliką Matki Bożej Bolesnej Królowej Polski w Licheniu Starym w tleFür viele Einwohner Polens assoziiert sich die Region Konin mit dem großen Braunkohle- und Energiekomplex.  Das reicht, um sich sofort zu ergänzen, dass es ein ökologisch degradierten Gebiet sein muss.  Aber das ist nicht wahr ! Eine solche unterbewusste Überzeugung verschwindet, wenn man näher ihre Geschichte, Denkmäler und Natur kennenlernt. Das ist eine der kulturell interessantesten Regionen des Großpolens, manchmal bezeichnet als das östliche Großpolen. Die nicht besonders große Bewaldung des Gebietes ersetzen zahlreiche Gewässer mit klarem Wasser und differenzierte Geländebeschaffenheit. Wenn wir an Lichen vorbeifahren, täuscht uns die Landschaft vor, dass wir auf Masuren sind.  Unsere Reise verläuft auf den Straßen, die sich zwischen den Seen durchdrücken und zahlreiche kleine Flüsse durchkreuzen.  Wir fahren zeitweise auf einem Damm und können verschiedene Arten der Wasservögel beobachten.  In den hiesigen Seen haben sie genug zu fressen.   

Einzigartiges Charme entdeckt vor uns der Kazimierska-Urwald, ein Teil des alten Pyzdry-Konin-Urwaldes mit der hier gesiedelten Kamaldulenser-Einsiedelei, einer von zwei in Polen. Unweit von hier an dem Seeufer in Goslawice erhebt sich das gotische Schloss von Andrzej Laskarz, einem hervorragenden Diplomaten aus der Zeit des polnischen Königs Wladyslaw Jagello und neben ihm eine achteckige  Andreas-Apostel-Kirche mit dem reichen heraldischen Ausputz.  Die Kirche ist eine Nachbildung (wie man vermutet) der St. Maurice-Kirche In Konstanz (Schweiz) und stellt mit sich ein schönes Beispiel der europäischen Architektur.  Es ist also kein Wunder, dass ihre Repliken in Miszew Murowany (Masovien) und Oksza (bei Jedrzejow in Kleinpolen) entstanden.  Europäische Verbindungen und Verknüpfungen in der Kulturerbe können wir nicht nur in den erhaltenen Denkmäler sehen. Von diesen Verbindungen zeugt auch die ganze Geschichte der Region. Kazimierz Biskupi war einmal ein Zentrum der Ländereien, die den Lubus-Bischöfen gehörten, und die u.a. in Fürstenwalde, Lubus und Gorzyca residierten.  Ebenso die Bischöfe haben die Geschichte des Kreises Konin in die Geschichte der Tschechei und Deutschlands hineingezogen  (Prag, Stara Boleslav, Sazwa). Der historische Kreis Konin (bis zum 1793) blieb immer unter starkem Einfluss der Zisterzienserabtei in Ląd an der Wartha, die wiederum mit den deutschen Abteien Altenberg und Köln verbunden war.

Kamienny słup romański, ustawiony w pobliżu kościoła św. Bartłomieja w KoninieOhne die romanische und gotische Kultur dieses Gebietes kennenzulernen, es ist schwer zu verstehen, was wir auf der Piasten-Tour in Großpolen  ansehen.  In Pobiedziska, Waliszew, Gnesen (Dom), Trzemeszno, Strzelno finden wir leichter Verbindungsspuren dieser Kloster und Kirchen mit der Region Konin. Wir erinnern uns an schöne Epitaphien in der Nonenkloster in Strzelno – die hiesigen Probste und Infeln: Sierakowski, Jaskolski – das sind Menschen aus Der Region Konin.  Es ist schwer den Beitrag der Einwohner von Großpolen zur nationalen Kultur, und insbesondere zur Bildung der Krakauer Universität und anderer nationalen Symbole zu schätzen.  Ohne Kenntnisse über die Geschichte der Region Konin werden wir geistig ärmer um das Wissen zu den Anfängen des polnischen Staates, Verbindungen mit dem Kreuzritterstaat  in Preußen und unsere Präsenz in Europa.  Wenn wir diese Geschichte und diese wunderbare kulturelle Erbe kennenlernen, so werden wir uns leichter auf den polnischen Spuren in Italien, Deutschland, Frankreich, Schweden, Großbritannien, Österreich, der Tschechei und in den anderen Ländern bewegen.  Hier gewinnen wir die Überzeugung, dass wir Europäer sind.  Auf diesem Gebiet haben wir historische Spuren des Kampfes gegen den Kreuzritterorden aber auch in Ostpommern gibt es Spuren der Menschen aus der Region Konin (z.B. in Zisterzienser Abtei in Oliwa, in Malbork, Skarszewy und Sobowidz). Die Spuren fehlen nicht auch in beiden Hauptstädten Polens (Krakau, Warschau).  Hier haben wir krasse Spuren der einzigartigen Mentalität unserer Vorfahren besonders in Bezug auf den europäischen kulturellen Raum:   suchen wir Europa nicht außer Grenzen unserer Heimat, Europa soll man im eigenen Haus bauen….   Sie war und bleibt ein integrierter Teil Europas, Polens und Großpolens – die ihre wichtige Aorten verbindet:  Wartha mit den Zuflüssen wie Notec, Prosna, zeugt von eigener unwiederholbaren Kulturerbe. Das sind interessante Schlösser, Kirchen, Kloster, Paläste, Burgen  die man kennenlernen sollte, um von der europäischen kulturellen Identität überzeugt zu sein.   

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